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5 gute Gründe für eine Rechtsschutzversicherung

Das wichtigste Argument, das für eine Rechtsschutzversicherung spricht, ist die Tatsache, dass jeder Mensch in eine anwaltliche oder gerichtliche Auseinandersetzung verwickelt werden kann. Dabei muss man nicht einmal selbst ein Streithahn sein. Eine unklare Frage bei einem Verkehrsunfall, eine kleine Differenz unter Nachbarn, ja sogar der Arbeitsvertrag bieten reichlich Potential, dass daraus ein Rechtsstreit entstehen kann.

Je nach Höhe der Summe, um die dabei gestritten wird, fallen hier teils recht erhebliche Gebühren sowohl für den Anwalt als auch die Entscheidung des Gerichtes an. Damit ist man schon beim zweiten guten Grund, der für den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung spricht. Die zu zahlenden Gebühren richten sich nach der so genannten BRAGO. Das ist die Gebührenordnung für Richter und Rechtsanwälte. Mit einer Rechtsschutzversicherung muss man das Kostenrisiko nicht selbst tragen, sondern kann es gegen Entgelt an einen Versicherer weitergeben.

Der dritte gute Grund für eine Rechtsschutzversicherung ist, dass man hier auch schnelle Hilfe bekommt, wenn man einen rechtlichen Rat benötigt. In der alltäglichen Praxis wird das über eine spezielle Hotline gelöst. Ein Computerprogramm verlangt die jeweilige Kundennummer und prüft, ob der Vertrag gültig ist und der Kunde für die Hotline der Gesellschaft zugelassen werden kann. Kommt von dort eine positive Antwort, wird in einem zweiten Schritt das Rechtsgebiet abgefragt, zu dem der Anrufer eine Auskunft haben möchte. Während der normalen Bürozeiten der Gesellschaft verbleiben die Anrufe innerhalb des Hauses. Außerhalb dieser Zeiten wird meist ein Bereitschaftssystem eingerichtet, an das die Kunden dann weiter vermittelt werden. Solche unbürokratischen Rechtsauskünfte bekommt man bereits unmittelbar nach dem Inkrafttreten des dazu gehörigen Vertrages. Eine Wartefrist muss hier nicht absolviert werden.

Doch es gibt noch weitere Gründe, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Ein volkstümliches Sprichwort lautet „Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt.“. Wie überall ist auch dort eine ordentliche Portion Wahrheit drin. Um viele Dinge muss man heute kämpfen, sei es die Abfindung, die einem nach einer Kündigung des Arbeitsvertrages zusteht, oder die Schadensersatzforderung nach einem Unfall mit verletzten Personen.

Hinzu kommt als weiterer Pluspunkt für die Rechtsschutzversicherung die Struktur, nach der die Verträge aufgebaut sind. So kann man zwischen einem Rundumschutz im gewerblichen und privaten Bereich oder einzelnen Rechtsgebieten wählen. Das verschafft dem Kunden die Chance, nur die Rechtsgebiete abzusichern, bei denen bei seiner Person oder seinem Haushalt ein ganz konkretes Risiko besteht. Allerdings sollte man dabei an die Wartefristen denken. Mehr Informationen zu diesem Thema, finden Sie auf Geld.de.

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