So mancher eBayer bietet auf seine eigenen Auktionen, wenn ihm die Gebote zu niedrig erscheinen. Ein amerikanisches Gericht hat jetzt acht besonders dreiste "Hochbieter" zu Geldstrafen und Schadenersatz verurteilt: Kostenpunkt 90.000 US-Dollar.
Das Hochbieten eigener Auktionen gilt für manchen Verkäufer als Kavaliersdelikt. Wenn der Preis für die Ware nicht dem entspricht, was sie erwarten, dann müssen die Oma oder der Arbeitskollege eben etwas nachhelfen. Alles halb so schlimm, keiner zwinge die Käufer ja, weiter zu bieten, wenn ihnen der Preis zu hoch erscheine, lautet die scheinheilige Rechtfertigung.
Der New Yorker Richter Eliot Spitzer wollte einer solchen Argumentation jedoch nicht folgen. Er verurteilte drei Autohändler zu Schadenersatz und brummte ihnen obendrein noch eine Strafe auf. Insgesamt müssen die drei Verurteilten 21.800 US-Dollar zahlen.
Einer der betrogenen Käufer bekam einen Scheck über 3100 Dollar, nachdem herausgekommen war, dass er im Jahr 2002 einen drei Jahre alten Geländewagen Jeep Cherokee zu einem überhöhten Preis bei eBay gekauft hatte.
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