Bausparen – eine sinnvolle Vorsorgemaßnahme
Beim Bausparen handelt es sich um eine Art der Geldanlage, bei der der Anleger einen Vertrag abschließt, mit dem auf eine bestimmte Summe hingespart wird. Für das Ansparen wird hierbei eine Ansparzeit gewählt, in der zumeist monatliche Beiträge an die Bausparkasse gezahlt werden, um letztlich einen ansehnlichen Geldbetrag bilden zu können. Auf die eingezahlten Geldmittel kann man beim Bausparen deutlich mehr Zinsen erhalten, als bei anderen Anlageformen wie beispielsweise Sparbüchern oder gewöhnlichen Girokonten. So ist das Bausparen eine der beliebtesten Anlageformen gerade für junge Menschen, die genügend Zeit für die Ansparphase einplanen können.
Auf die Ansparphase folgt beim Bausparvertrag die Zuteilung. Hierbei wird der angesparte Geldbetrag an den Vertragsnehmer ausgezahlt. Je nach Höhe der zu Vertragsbeginn festgelegten Bausparsumme entsteht zwischen dieser und dem angesparten Guthaben eine Differenz. Diese Differenz gleicht die Bausparkasse durch ein Bauspardarlehen aus, das in der Regel in einem Zeitraum zwischen sieben und elf Jahren zurückgezahlt werden muss. Die Höhe der festgelegten Bausparsumme bestimmt hier die letztliche Höhe der Raten, die zur Tilgung des Bausparkredites aufgewendet werden müssen.
Bei Bausparverträgen älterer Generation konnte man zusätzlich wählen, für welchen Zweck man das Guthaben verwenden möchte. Neuere Verträge binden den Bausparer meist an die Verwendung des Geldbetrages für eine Immobilie.